Kleine Spezialitätenrösterei aus Amberg in der Oberpfalz: Thomas Hoppe röstet seit 2009 im klassischen Trommelröster in kleinen Chargen – langsam, schonend und von Hand abgewogen. Dazu gehört ein eigenes Kaffeehaus mitten in der mittelalterlichen Altstadt.
„Wie in alten Tagen, ohne Automaten und ohne ausgefallene technische Hilfsmittel; mit Erfahrung und Gefühl."
Die Menschen
Angefangen in einer Garage
Die Idee entstand im Sommer 2008 nach dem Vorbild zweier Kaffeehäuser in Salt Lake City, in denen sich Menschen aller Altersgruppen und Berufe treffen. Thomas Hoppe wollte genau dieses Lebensgefühl nach Bayern holen und begann in einer kleinen Garage etwas abseits der Straßen seiner mittelalterlichen Heimatstadt zu rösten. Heute ist daraus eine Kombination aus Rösterei und Kaffeehaus geworden, in der Jung und Alt sich die Klinke in die Hand geben.
Das Produkt
Langsam geröstet, von Hand abgewogen
Im klassischen Trommelröster werden Chargen von bis zu 30 Kilo bei rund 200 Grad in 20 bis 25 Minuten geröstet – statt wie in der Industrie bei über 450 Grad in unter drei Minuten. So bauen sich unerwünschte Säuren und Bitterstoffe ab und die Bohnen entfalten ihr volles Aroma. Danach wird von Hand abgewogen und in Aromaschutzverpackungen eingeschweißt. Statt sortenrein setzt ba.ro.co. auf die Kunst des Blendings aus drei bis fünf Provenienzen.
Der Ort
Kaffeehaus am Viehmarkt in Amberg
Am Viehmarkt 11 in der Amberger Altstadt steht das Kaffeehaus der Rösterei: ein Ort für Genuss, Leidenschaft und die Liebe zum Kaffee, mit einer ungewöhnlich großen Auswahl an Kaffeegetränken – vom klassischen Cappuccino bis zum Cold Brew auf Basis eines hausgemachten Kaffeeextrakts. Wer in der Oberpfalz unterwegs ist, kann hier vorbeischauen.